Ich liebe gruppendynamische, spielerische Übungen. Oft werden sie Aktivierer (engl. Energizer), Warm-Ups , WUPs und manchmal auch Cooldowns genannt. Sie werden desöfteren, gerade im Unternehmensumfeld oder in der Erwachsenenbildung für mein Gefühl eher belächelt oder gar als albern abgelehnt. Ich (und da bin ich sicher nicht allein) erlebe jedoch regelmäßig die Energie und die Dynamik solcher Übungen. Das geht über die reine Aktivierung und “raus aus dem Suppenkoma” hinaus. Oft lassen sich dabei gruppendynamische Prozesse (z.B. Lösungsstrategien, Konflikte, Kooperation, Adaption, Achtsamkeit) beobachten, die gut mit Gruppen reflektiert werden können oder einfach die Stimmung heben. Das gilt für den Unterricht und das Seminar gleichermaßen, wie für die Firma oder den Kundenworkshop.

Daher habe ich mir überlegt, aus diesem Blogbeitrag eine ständig anwachsende Sammlung von Aktivierern zu machen. Soweit es mir möglich ist, erwähne ich auch die Quellen der Übungen oder die Menschen, die mir diese Übungen gezeigt haben. Einziges Kriterium für die Aufnahme in diese Liste ist, dass ich sie selbst erlebt habe und das Gefühl habe, sie euch empfehlen zu können.

Ich möchte hierbei vor allem den Teilgebenden der Session “WUPs und Energizer” beim Educamp 2019 in Hattingen danken, die mich hierzu inspiriert und mit neuen Energizern versorgt haben.


Ihr habt eine spannende Variation oder einen Vorschlag für die Liste? Schreibt mir via Social Media, Mail oder kommentiert gern.


Inhaltsverzeichnis

  1. Whiskymixer – Wachsmaske – Rührwechsel
  2. Soziogramm
  3. Sitzfußball
  4. Pferderennen
  5. 1 – 2 – 3
  6. Flipchart Ball

1. Whiskymixer – Wachsmaske – Rührwechsel

mit vielen hilfreiche Tipps von @cadimima

Ein albernes und ggf. nicht ganz jugendfreies Sprechspiel mit eine wenig Bewegung.

Gruppengröße und Zielgruppe

5 – 20 (bei größeren Gruppen können auch mehrere Spielgruppen gebildet werden)
Im Prinzip für alle Altersgruppen geeignet. Wenn die Worte Whiskymixer und Wachsmaske genutzt werden, kommen sehr schnell nicht jugendfreie Versprecher zustande (Wixi usw.). Um das zu vermeiden, können stattdessen die Worte “Fischflosse” und “Flip-Flops” genutzt werden.

Vorbereitung

Alle Teilnehmenden stellen sich im Kreis auf. Innerhalb oder hinter den Teilnehmenden sollte Platz sein, dass sich ein Mensch um die Gruppe herum (oder im Innenkreis) bewegen kann.

Durchführung

Das Prinzip des Spiels ist es, Worte so schnell wie möglich im Kreis herumzusagen. Nach links wird immer das Wort “Whiskymixer” weitergegeben. Nach rechts das Wort “Wachsmaske”. Sagt eine Person “Rührwechsel” geht es in die jeweils andere Richtung mit dem zur Richtung passenden Wort weiter. Das heißt, wenn eine Person das Wort “Whiskymixer” an mich gibt, ich “Rührwechsel” sage, muss die gleiche Person in die andere Richtung “Wachsmaske” weitergeben. Und umgkehrt.

Kommt es zu einem Versprecher muss diese Person, die sich versprochen hat, eine Runde im / um den Kreis drehen und wieder an den eigenen Platz zurück. Ideal ist es, wenn die Moderator*innen als Schiedsgericht fungieren und die jeweilige Personen darauf hinweisen, wenn sie eine Strafrunde drehen muss. Mit der Zeit entwickelt die Gruppe meist selbst ein Gefühl hierfür und Strafrunden werden “freiwillig” angetreten.

Strafrunden sollten zügig absolviert werden – ein Ziel ist schließlich die Aktivierung. Ich empfehle schnelles Gehen. Beim Rennen habe ich Sorge um Verletzungen.

Steigerungen und Variationen

  • Generell fordere ich die Gruppe gern regelmäßig auf, das Tempo zu steigern.
  • Herausforderung: 20 Mal Weitersagen ohne Sprechfehler
  • Es werden zwei Worteserien parallel herumgesagt
  • Es wird zusätzlich zum “im Kreise herumgegeben” das Wortpaar Fischflosse und Flipflops kreuz und quer gegeben. Auch hier gibt es den Rührwechsel.

Reflektion

Die Methode wirkt aktivierend und hat, aufgrund der vorprogrammierten Versprecher, ein gewisses Spaßpotential. Ich würde diese Methode nicht als Einstieg oder zu einem frühen Zeitpunkt eines Workshops nutzen, da die Albernheit und die vielleicht unangenehmen Fehler unvermeidlich sind. Das braucht meines Erachtens schon ein gestärktes Grundvertrauen innerhalb der Gruppe.

Bisher habe ich das Spiel mit Kindern, Studierenden, Trainer*innen und Barcamp Teilnehmenden durchgeführt und durchweg gute Erfahrungen gemacht.

Ein besonders spannendes Einsatzgebiet sehe ich in rhetorik- oder sprechorientierten Trainings und Workshops. Der Fokus auf die genaue Aussprache zungenbrecherischer Worte lockert die Gesichtsmukuslatur. Hier empfehle ich aber defintiv den Schwierigkeitsgrad zu steigern. (siehe Steigerungen und Variationen).


2. Soziogramm

Das Soziogramm ist eine extrem vielseitige und niedrigschwellige Übung zum Einstieg, zum Kennenlernen und zur Gruppenreflektion. Meines Erachtens gehört sie in jeden Methodenkoffer.

Gruppengröße und Zielgruppe

Für jedes Alter und Gruppengröße geeignet. Je größer, desto mehr Platz und auch Zeit zur Reflektion wird benötigt.

Vorbereitung

Im Prinzip sollte nur genügend Platz sein, dass sich alle Teilnehmenden in einem Raum positionieren können. Sollte der Raum klein und/oder voller Möbel sein, kann auch in den Flur oder nach draußen ausgewichen werden.

Durchführung

Das Prinzip ist einfach: Die Gruppe wird aufgefordert, sich im Raum entsprechend eines Kriteriums zu positionieren. Ich kenne vor allem die Varianten, dass sich in einer gewissen Reihenfolge, entlang einer gedachten Skala, entsprechend einer gedachten geografischen Karte oder nach Nähe/Entfernung zueinander aufgestellt werden kann.

Je nach Ziel der Übung, frage ich die einzelnen Teilnehmenden danach, warum sie dort stehen, wo sie stehen.

Hilfreich zur Orientierung kann es sein, wenn die beiden Enden einer Skala mit unterschiedliche farbigen Moderationskarten markiert wird.

Variationen

Die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig, hier ein paar Beispiele:

Ordnen – die Gruppe stellt sich in einer Reihenfolge auf

  • Nach Alter
  • Berufsjahre
  • Länge der Anreise
  • Schuh- oder Körpergröße
  • weiteste (Urlaubs)-Reise
  • wann am Sonntag normalerweise aufgestanden wird
  • höchster Punkt, der bisher auf der Erde besucht wurde
  • Abschlussnote Schulbildung

Bei Teams/Gruppen, die sich schon besser kennen, kann die Gruppe vorher auch schätzen, wer z.B. am frühesten aufsteht und sich dann erst ordnen. Vielleicht ergeben sich hier auch kleine Überraschungen.

Skala – die Gruppe ordnet sich entlang einer gedachten Skala

  • Müdigkeit (sehr müde – hellwach)
  • Wie gestresst fühlst du dich ( sehr gestresst – überhaupt nicht gestresst -> besonders beim Thema Resilienz
  • Motivation (niedrig -hoch)
  • Ordnung (sehr unordentlich – sehr ordentlich -> hierbei muss viel kommuniziert werden, was es spannend macht.)

Nähe / Entfernung

  • Wie häufig arbeitet ihr zusammen – je näher ihr zu jemandem steht, desto mehr arbeitet ihr zusammen
  • Wie gut kennt ihr euch – je näher ihr euch steht, desto besser

Beide Beispiele können ein spannender Auftakt für eine Gruppenreflektion in Firmen oder Organisationen sein.

Gedachte geografische Karte

  • Frage in die Gruppe, woher kommt ihr? Dann wird entweder eine gedachte Karte von Deutschland/Europa/der Welt im Raum vorgegeben, indem Norden/Süden/Osten/Westen festgelegt werden und die Teilnehmenden sich entsprechend im Raum postionieren.
  • Eine ander Variante dieses Prinzips ist, dass der Ort, an dem sich gerade befunden wird, im Mittelpunkt ist und alle sich relativ zu diesem Ort postionieren woher sie kommen.

3. Sitzfußball

Ein aktivierender Wettbewerb zwischen zwei Teams. Dies Übung dient der reinen Aktivierung.

Gruppengröße und Zielgruppe

Ich würde hier keine Zielgruppe kategorisch ausschließen. Sportlichkeit oder gar Erfahrung mit Fußball sind hier nicht vonnöten.

Je Match sehe ich eine Gruppengröße zwischen 6 und 12 als ideal an. Sollte die Gruppe deutlich größer sein und genügend Trainer*innen und Moderator*innen vorhanden sein, können auch mehrere Matches gleichzeitig gespielt werden.

Vorbereitung

Zunächst werden zwei gleichgroße Teams gebildet. Ich lasse hier gern durchzählen, damit sich die Gruppe gut durchmischt. Diese Teams setzen sich in zwei Stuhlreihen gegenüber. Ich wähle den Abstand zwischen den Stulhreihen ungefähr so weit, dass sich die Teams sitzend nicht gegenseitig mit den Füßen treffen können. Viel weiter würde ich den Abstand nicht wählen.

Durchführung

Ziel des Spiels ist es (natürlich) so viele Tore wie möglich zu erzählen. Entweder wird auf Zeit oder auf das Erreichen einer bestimmten Torzahl gespielt. Die Teams erzielen ein Tor, wenn sie irgendwo innerhalb der Stuhlreihe des anderen Teams hindurchschießen. Der Ball muss komplett durchgerollt sein – bleibt er z.B. unter einem Stuhl hängen, ist das kein Tor.

Die Trainer*innen fungieren als Schiedsrichter*in und Ballholer*innen. Es kommt oft vor, dass die Bälle irgendwo im Raum landen. Es empfielt sich daher, mindestens zu zweit zu sein.

Der Ball/die Bälle dürfen nur mit dem Fuß gespielt werden. Wer Anstoß hat, wird (z.B. mit einer Münze) ausgelost. Erhalte ich als Team ein Gegentor, habe ich den Anstoß. Häufig kommt es vor, dass Spieler*innen den Po vom Stuhl heben, sich mit den Armen abstützen, um sich so mehr Reichweite zu verschaffen. Das ist ein Regelverstoß – der Po muss immer die Sitzfläche des Stuhls berühren.

Als Bälle eignen sich vor allem kleine Schaumstoff- oder Plastikbälle. Tennisbälle tun es zur Not auch, bergen aber höheres Verletzungsrisiko (bisher noch nicht erlebt). Fußbälle gingen sicherlich auch, finde ich aber eher ungeeignet wegen ihrer Größe.

Variationen und Steigerungen

Um den Spielspaß zu erhöhen, gebe ich nach und nach gern bis zu zwei weitere Bälle dazu. Ist aber kein Muss.


4. Pferderennen

gelernt von @ralfa und @stefapp

Dieses Spiel verdient den Namen “Aktivierer” wirklich und die Anstregung ist nicht zu unterschätzen.

Gruppengröße und Zielgruppe

Für alle Zielgruppen geeignet.

Die Gruppengröße sollte mindestens so sein, dass die Gruppe zusammen einen Kreis bilden können. Nach oben gibt es keine Grenze.

Vorbereitung

Im Prinzip sollte nur genügend Platz sein, dass sich alle Teilnehmenden in einem Raum positionieren können. Sollte der Raum klein und/oder voller Möbel sein, kann auch in den Flur oder nach draußen ausgewichen werden.

Durchführung

Die Teilnehmenden werden gebeten, sich im Kreis Schulter-an-Schulter aufzustellen und dabei leicht in die Knie zu gehen. Das ist sehr wichtig, da sich während der Übung dadurch gestützt wird.

Die Trainer*in erklärt das Spiel und gibt die Kommandos, welche Bewegungen die Gruppe machen soll. Im Grunde absolviert die Gruppe zusammen ein Pferderennen, überspringt Hindernisse, läuft an Zuschauern vorbei, nimmt Links- und Rechtskurven, wird schneller und langsamer bis das Ziel erreicht wurde.

Die Trainer*in erklärt die Kommandos, die sie später rufen wird und die alle gemeinsam als Bewegung ausführen sollen. Aufgabe der Trainer*in ist es außerdem, auch mit der Zeit das Tempo zu steigern bis zum großen Endspurt ins Ziel.

Grundbewegungen

Galopp: Das ist Standardbewegung. Wenn kein anderes Kommando angesagt ist, wird galoppiert. Die Gruppe schlägt abwechselnd mit den Händen auf die eigenen Knie. Je schneller auf die Knie geschlagen wird, desto schneller wird galoppiert.

Ochser: Ein ganz normaler Sprung. Die Gruppe bewegt die Arme so, als würden sie über einen Sprung springen und ruft dabei “Hui!”

Doppelochser: Wie der Ochser, nur wird zwei Mal hintereinander gesprungen.

Wassersprung: Wie der einfache Ochser, bloß dass, nach dem Sprung und dem “Hui”, “Platsch” gerufen wird.

Rechts/ bzw. Linkskurve: Die Gruppe galoppiert zusammen und alle lehnen sich nach rechts bzw. nach links (deshalb ist das “Schulter-an-Schulter” so wichtig.)

Feine Damen: Die Gruppe wird von vornehmen Damen angefeuert. Die Gruppe winkt und kichert dabei.

Gröhlende Männer: Die Gruppe schwingt einen Arm in der Luft und gröhlt.

Variationen und Steigerungen

Im Prinzip sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, was die Hindernisse, Zuschauergruppen oder Umgebung betrifft. Beim ersten Mal reichen die Grundbewegungen. Wenn es öfter gemacht wird, können mehr Kommandos dazukommen, um mehr Abwechslungs zu bieten.

Auch kann mit den Teilnehmenden nach weiteren Bewegungen gesucht werden oder ein Teilnehmer übernimmt die Kommandos.

Ein wenig Storytelling bringt mehr Spaß und Motivation, indem die Umgebung eines Pferderennens beschrieben wird, wie das Pferd heißt, das die Gruppe “darstellt”, dass es das größte Derby aller Zeiten ist, das Preisgeld eine Million Euro ist etc.

Die Übung ist körperlich anstrengend und sollte nicht zu sehr in die Länge gezogen werden. Das Tempo zu steigern ist jedoch sehr empfohlen :).


5. 1-2-3

gelernt von @stefapp

Eine Paarübung , die vor allem Konzentration erfordert und für Bewegung sorgt.

Gruppengröße und Zielgruppe

Für alle Zielgruppen und jeden Kontext geeignet.

Die Gruppe sollte sich in Zweierteams aufteilen lassen. Zur Not machen die Moderator*innen mit. Ansonsten gibt es keine maximale Gruppengröße.

Vorbereitung

Die Gruppe wird in Paare aufgeteilt und verteilt sich, einander 1 zu 1 zugewandt stehend, im Raum.

Durchführung

Aufgabe der einzelnen Paare ist es, immer im Wechsel laut bis drei zu zählen. “Immer im Wechsel” bedeutet zu Beginn, dass Person 1 laut “eins” zählt, dann zählt Person 2 laut “zwei “. Dann ist wieder Person 1 dran zählt laut “drei” – dann geht es wieder abwechselnd von vorn los – Person 2 zählt “Eins”, Person 1 zählt “zwei” und immer so weiter.

Dann wird, auf Zuruf der Moderator*innen, das laute Zählen der Zahlen nach und nach durch Bewegungen ersetzt, zum Beispiel:

  • Aus dem lauten Zählen der “Eins” wird ein Klatschen
  • Aus dem lauten Zählen der “Zwei” wird ein Hüpfen auf der Stelle
  • Aus dem lauten Zählen der “Drei” wird ein Heben beider Arme mit einem “Juhu” Ruf

Das Zählen wird erst nach und nach durch die Bewegungen ersetzt – so müssen sich die Teams sehr genau konzentrieren, bis am Ende nur noch Bewegungen gemacht werden.

Variationen und Steigerungen

Die Bewegungen können natürlich frei gewählt werden oder gar mit der Gruppe erdacht werden.

Geht der Workshop, das Seminar o.ä. über mehrere Tage oder wird die Übung mehrmals wiederholt, kann der Schwierigkeitsgrad erhöht werden, indem, statt bis 3, bis 5, 7 oder gar 9 gezählt – und nach und nach durch eine entsprechende Anzahl an Bewegungen ersetzt wird. Wichtig ist, dass es eine ungerade Anzahl ist, damit sich die Reihenfolge, wann und vor allem welches der Teammitglieder dran ist, sich nach jedem Hochzählen verändert.


6. Flipchart Ball

Eine aktivierende Teamherausforderung mit einem Ball aus Flipchartpapier.

Gruppengröße und Zielgruppe

Ich empfehle eine Gruppegröße von 4-8 Personen pro Flipchartball. Bei mehr Personen kann es passieren, dass Personen selten/nicht an den Ball kommen können. In dem Fall können auch mehrere Teams gebildet werden und gegeneinander im Wettbewerb antreten.

Aus meiner Sicht ist das Spiel für jede Zielgruppe geeignet.

Vorbereitung

Ein Blatt Flipchartpapier wird zu einer Ballform zusammengeknüllt.Sollte der Ball beim Spielen auseinanderfallen, kann er mit Klebeband oder Malerkrepp fixiert werden.

Es sollte genügend Platz zum Spielen vorhanden sein.

Durchführung

Das Prinzip ist simpel und erinnert an Volleyball: Das Team versucht gemeinsam, den Ball so lange wie möglich in der Luft zu halten. Der Moderator zählt dabei die Male, wie oft das Team den Ball berührt, bevor der Ball zu Boden fällt oder ein Fehler gemacht wird. Bei mehreren Teams braucht es daher eine entsprechende Zahl an Moderator*innen, die mitzählen. Außerdem sind sie dafür zuständig, darauf zu achten, dass der Ball nicht zwei Mal hintereinander von der gleichen Person berührt wird. Passiert ein Fehler oder fällt der Ball zu Boden, wird von vorn gezählt.

Ziel ist es, eine bestimmte Zahl an Berührungen am Stück zu erreichen. Ich persönliche setze hier gern das hohe Ziel von 25 Berührungen. Das hat bisher noch keins der Teams, die ich kennengelernt habe, erreicht. Das Ganze funktioniert natürlich auch im Wettbewerb zwischen mehreren Teams, d.h.welches Team erreicht die meisten Berührungen oder als erstes die 25 Berührungen.

Das Ganze wird etwa 10 Minuten gespielt. Ich habe erlebt, dass Gruppen es später erneut spielen wollten, weil sie besser werden wollten.

Es dürfen alle Körperteile zum Spielen benutzt werden. Ich schließe jedoch die Füße aus. Das dient zum Schutz vor Verletzungen. Ich habe es erlebt, dass eine Person mit den Händen zum Ball geht und gleichzeitig eine andere Person die Füße benutzen will und die andere Person ungewollt getreten hat.

Reflektion

Die Übung wirkt so, als wäre sie etwas für sportliche Menschen und sie erinnert an Volleyball (was eventuell negative Erinnerungen an den eigenen Sportunterricht hervorruft.). Dennoch würde ich nicht davon abraten sie zu nutzen. Sie sollte eher als “Teamherausforderung” gesehen werden, die es zu lösen gilt. Ich habe sie bisher immer als herausfordernd und aktivierend für die Gruppen wahrgenommen. Meine Empfehlung: Ausprobieren 🙂


… Liste wird fortgesetzt…

Ihr habt eine spannende Variation oder einen Vorschlag für die Liste? Schreibt mir via Social Media, Mail oder kommentiert gern.

Bildnachweise: Headerbild von Mauricio Keller Keller auf Pixabay

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